im Käfig

Juli 23, 2018

im Käfig
sitzen
im Käfig der Zeit
Minutenschlag
für Minutenschlag
die Uhr tickt
in Taghelle
im Nachtdunkel
ist Fliegen
im Käfig
ein Traum


im leeren Raum

Juli 23, 2018

im leeren Raum
eine Brücke
verbindet
keine Ufer
überspannt
keinen Fluss
nur leeren Raum
eine Brücke
wer fragt
nach Sinn
nach Funktion
die Fraglosen sind
lachen
ein Willkommen
dem scheinbar Unmöglichen


ich habe die freiheit

Juli 23, 2018

ich
kleiner
blauer
fisch
schwimme
unbemerkt
durch die luft
von blüte
zu blüte
oh welch abenteuer
ich habe die freiheit
und
fliege


DATENSCHUTZGRUNDVERORDNUNG

Juni 2, 2018

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zeitlos loszeit

November 5, 2017

das Sein
der Natur
in Form
von Materie
von Energie
zeitlos
gegenwärtig
ich
ein Teil
eingebettet
hochgewirbelt
ängstlich
fragenvoll
ermutigt
vertrauend
abhängig und
eigenmächtig
das Sein
mein Sein
unser Aller
ein Spiegel
der Kräfte
unüberschaubar
erkennend
Lebensläufe
atemlos
innehalten
erinnern
verbindend
weiteratmen
leben
das Sein
unser aller
zwischen
Tod und Liebe

 

 


labyrinthisch eben

Januar 8, 2017

In den Nachrichten die Meldung, dass der Minister mehr Kontrolle wünscht. Alle Autokennzeichen sollen mit Videokameras der Autobahnen erfasst werden. Der andere Minister will, dass Verdächtige mit Fußfesseln ausgestattet werden. Die beiden beginnen Datenschutz und damit Freiheit neu definieren zu wollen. Die Grenzen sollen enger werden.

Wem dient das? Zahlen, Daten, Fakten belegen: Nicht der Terrorbekämpfung. Wem also dann? Den Machtgelüsten alter Herrenriegen, die Unwahrheiten sagen, Fakten missinterpretieren, größenwahnsinnig sind und unsterblich sein, nicht auf andere hören, nicht dazulernen wollen und die sich als Sonne im Planetensystem sehen.
In der Türkei wird jede kritische politische Meinungsäußerung mit Gefängnis geahndet. Der Staatspräsident wurde mehrheitlich gewählt. Was macht die Minderheit? Auswandern? Gefoltert im Gefängnis sterben? Angepasst weitermachen?

Die EU will seit Jahren nicht wahrhaben, dass der syrische Präsident kein verlässlicher Vertragspartner ist. Mit Konsequenzen. Zum Leid der hungernden Bevölkerung, die Demokratie wollte und heute mehr denn je will. Die Gegenwart schlägt einen Bogen durch die Geschichte. Der Mann, der Nero zu sein meint. Ihm gehören Grenzen gesetzt. Er sollte unter Kontrolle gestellt werden. Doch zu jedem Spiel und auch zu diesem Machtspiel gehören immer zwei bzw. mehrere.

Manche Menschen werden klüger. Manche lernen nicht dazu, auch nicht nach Welt-/kriegen. Tagtäglich Gewalt weltweit in allen Nuancen, Entwicklungsstufen. Politische und familiäre. Weltweit. Gezielt gegen Frauen und Mädchen. In den USA, in Indien, bei uns. Fakten schaffen: 53:47 Frauenquoten überall und Frauenrechte als Menschenrechte im Außen. Wertewandeln im Inneren. Sonst wählen Frauen auch weiterhin ihre Unterdrücker, jene, die sie verachten. Sonst leben Männer weiterhin ihre Gewalt und Machtphantasien aus wie ungezügelte Tiere.

Werden die Fäden der Seele entwirrt, zeigt sich Licht. Werden die Fäden der Gefühle entwirrt, zeigen sich Verstand und Barmherzigkeit. Werden die Fäden der Macht entwirrt, zeigt sich: Es gibt kein Zauberwort, keinen Papa, keine Mama, die die Welt retten.
Einzig auf sich selbst zurückgeworfen liegt es an jeder und jedem, eigenständig und kritisch zu denken, lebensfroh selbständig zu sein, eigenverantwortlich im Sinne des Gemeinwohls zu entscheiden.
Wie viele Beispiele gibt es dafür! Ob Nelson Mandela, Ellen Johnson Sirleaf, Leymah Gbowee, Tawakkol Karman, Wangari Muta Maathai, Rigoberta Menchú Tum, Liu Xiaobo oder eine der vielen namenlosen Frauen und Männer.

Ist das die Lösung der Suche im weltlichen Irrgarten? Ist das das Zentrum der einzigartigen Struktur des Labyrinths?

Die Weisheit der Märchen, die den archaischen Kampf der guten und bösen, der weißen und schwarzen Mächte / Energien beschreiben. Sie sind die gleichen, die wir heute IS und Westen nennen. Was lehren uns die alten Märchen?
Sie sagen: Es gibt immer eine Wahl. Die Wahl zur Freiheit. Die Möglichkeit des Friedens.
Irgendwann einmal wird die menschliche Minderheit eine Mehrheit der Menschheit sein.
Und dann? Wiederholt sich dann alles wieder? Ein Wechsel von Hell und Dunkel, von Hass und Frieden? Alle Anstrengungen, nur damit sich danach alles wiederholt?
Es gibt äußere und innere Wandlungsprozesse, die mehr oder weniger sichtbar sind.

Wir leben jetzt und haben uns im Jetzt zu entscheiden: Starre oder Beweglichkeit? Grenzbalken oder Willkommenskultur? Routine oder Kreativität? Macht den Konzernen oder der Menschlichkeit? Alles andere ist ein Ausweichen der wesentlichen Herausforderungen.
Wird diesen ausgewichen, kommt es zu keinen Zusammenstößen. Es kommt zu Umwegen. Doch auch diese führen zum Ziel: labyrinthisch eben

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das (labyrinthische) ziel

Januar 4, 2017

in der (nicht geometrischen) mitte
der labyrinth-struktur
ist
für manche das ende einer sackgasse
für andere das ziel
für labyrinthbegeherInnen jedenfalls
am ende des labyrinthwegs der 180° wendepunkt
wenn der ausgang, der der eingang war
erreicht werden soll,
muss diese wendung vollzogen werden
alle anderen weg-wendungen sind ja „nur“ 90°
zumindest im eckigen labyrinth

wiederhole ich mich?
wieder hole ich mich.
ich hole mich wieder!
wo war ich denn nur?
wie war ich?
hole ich eine andere?
hole ich wirklich mich?
wiederhole ich mich?
und du?
was meinst du dazu?
wie siehst du mich
wie begehst du mich?
ich kann es wahrnehmen
und dich sein lassen

ich bin
der labyrinthweg
selbst