innere ambivalenzen gegenüber veränderungen

ein labyrinthischer aspekt von vielen ist
die bewegungs-richtung-veränderung
wer hat nicht innere ambivalenzen gegenüber veränderungen?
beharrungstendenzen der eigenen meinungssysteme sind meist stark
denn im laufe der jahre kann es sein, dass lineare denkzwänge entwickelt wurden

welche funktion kann das  ziels haben?
in bewegung zu kommen bzw. zu bleiben 🙂
rückmeldungen sind hilfreich
eigene reaktionen wahrzunehmen ebenso
was brauche ich, um den Weg weiter gehen zu können?
was brauche ich, um neue Ziele benennen zu können.

all die theoretischen fragen sind nicht mehr theoretisch,
wenn der selbstversuch einer labyrinth begehung riskiert wird

wer macht was aus der erfahrungen, dass das Ziel erreicht wird?
was bewirkt – wie im irrgarten – ev das ziel nicht erreicht zu haben?
stress u frust sind meist im alltag die folgen,
wenn das rigide verfolgte ziel nicht erreicht wird u
mit aller gewalt am ziel festgehalten wird.
das bedeutet, dass wir uns dem ziel unterordnen, ja sogar versklaven!
wir kennen weder die zukunft noch die zukünftigen Rahmenbedingungen
und daher ist – woie jede labyrinthische erfahrung, jede labyrinthbegehung erkennen lässt,
eine „Weg-wendung-vom-ziel“
sinnvoll und zielführend !

andernfalls kommt es zu negativen selbstbezüglichen kreisläufe.
letzterer ist der teufelskreis – ersterer der engelskreis 🙂

rationalität ist nur eine fähigkeit des gehirns
meint saraswate in seiner forschung zu effectuation
u nicht die wichtigste, die Menschen zum Leben brauchen!
wichtig sind unkontrollierte, unzensurierte Assoziationen …….
labyrinthische freiheit nenn ich das !

ist jeder fehler denn nichts anderes als „nur“ eine information,
wobei dieses „nur“ für das gegenteil steht –
dass was anderes rausgekommen ist, als wir es uns gewünscht haben?
nehmen wir dies doch als eine lernchance, die gänzlich wertfrei ist 🙂
wir in europa verurteilen fehler (wie jedes schulzeugnis belegt)
in den USA werden fehler konstruktiver gesehen, da sie positives potential in sich bergen.
in diesem bereich könnte die alte welt etwas von der neuen lernen !
also: auf in den irrgarten, der kein labyrinth ist !
rein in das labyrinth, das kein irrgarten ist !
was meinst du?

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One Response to innere ambivalenzen gegenüber veränderungen

  1. Erwin sagt:

    Liebe Ilse,
    schön, dass Du Dich wieder selbst in der Blogosphäre bewegst und nicht mehr auf Gastbeiträge in anderen Blogs angewiesen bist.
    Ist das nun ein Neubeginn?
    Nach zwei Jahren Pause?

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